auf Schadenersatz.
Kann Geld, egal in welcher Höhe gezahlt, überhaupt den Verlust eines nahestehenden Menschen ersetzen.
Oder geht es letztlich nur darum, daß Herr Althaus gerecht bestraft werden soll, sofern Ihm ein Verschulden an dem Unfall nachzuweisen ist.
Der Mann Der Beim Skiunfall Mit Dem Thüringischen Ministerpräsidenten Getöteten Frau Verklagt Den Politiker?
– January 28, 2010Posted in: Urlaub

Bestraft wird er durch den strafrechtlichen Prozess, falls er schuldig sein sollte.
Findet zusätzlich ein Zivilprozess um Schadensersatz statt, dient der nicht zur Bestrafung, sondern zur Entschädigung.
Ob das moralisch in Ordnung ist, sei jedem selbst überlassen. Aus meiner Sicht ist so ein Schadensersatz zwar kein Trost, aber andererseits, wer würde darauf verzichten, wenn es welchen gäbe?
Naja ich könnte mir vorstellen, dass es dem Kläger eher darum geht, dass seine Frau gestorben ist (was ja schlimm ist) und Althaus, aufgrund seines Posten als Ministerpräsident ständig in den Medien (Radio, Zeitung, TV, Internet) ist (wäre es nicht ein bekannter Politiker, sondern eine ganz “normale” Person gewesen, hätte es keinen interessiert, ich möchte nicht wissen, wie viele Skiunfälle jeden tag passieren) . Ich denke, er fühlt sich da einfach ungerecht behandelt, weil Althaus halt immer (mehr oder weniger) positiv dargestellt wird und so ein Drama darum gemacht wird. Ich denke, ich fände das an seiner Stelle auch nicht toll, zumal er auch noch trauert und er sicherlich jemanden die Schuld zuweisen möchte (auch wenn ich mich da anderen anschließen möchte, dass das mit der Schuls sehr schwierig ist).
Um deine erste Frage zu beantworten: Nein, ich denke kein Geld der Welt kann einen geliebten Menschen “ersetzen” und ich denke so ziemlich jeder würde, wenn er die Wahl haääte, sich für das Leben der Person (zumindest wenn er sie wirklich liebt- sei es die Frau, ein Fraund oder die Eltern oder Kinder) und nicht für Geld (egal wie viel) entscheiden.
nein, ich glaub nicht dass geld den verlust ersetzen kann. manche menschen glauben, durch anklage und “schadensersatz” können sie leichter mit dem verlust umgehen, ob das wirklich so ist, kann ich nicht beurteilen, weil ich gottseidank noch nie in so einer situation war. ich glaub aber dass manchmal auch nur irgendwie das verlangen nach aufmerksamkeit zu so einer anklage führt. ich meine wenn hinz und kunz einen unfall haben und kunz stirbt, dann ist das intresse der allgemeinheit ziemlich gering, aber wenn kunz mit nem promi zusammenstößt (oder nur einen normalen unfall, ohne blutvergießen) hat, dann intressiert das die menschen natürlich. noch dazu wenn es eine mutter betrifft. aber wie schon gesagt, wissen, tu ich es nicht.
in dem fall glaub ich spielt beides eine gewisse rolle. vor allem weil grade bei uns und vor allem im radio ständig nur vom armen verletzten ministerpräsidenten gesprochen wurde, aber die frau meistens nicht erwähnt wurde.
aber in österreich wird er ja sowieso angeklagt, weil es ein unfall mit ner toten person war, und laut österreichischem gesetz werden alle unfälle mit todesfolge angeklagt, auch wenn die übrigen beteiligten, keine oder nur geringe schuld am unfall haben.
Nach deutschem Recht müssen Straftaten (fahrlässige Tötung eines Menschens) erbüßt werden. Der Schädiger muss Schadenersatz zahlen ( in diesem Fall: Beerdigungskosten) und Schmerzensgeld für nahen Angehörigen, die davon zu Schaden kommen, bezahlen.
Wenn der Politiker allerdings Haftpflichtversichert ist, dann darf der Geschädigte (Ehemann des getöteten) die Versicherung die Zahlung verlangen.
Die Justiz ist besonders nachsichtig mit dem Geschädigten (hier Ehemann) und wird hohe Zahlungen fördern ( 3 Mio. glaub ich ist die Obergrenze, mehr darf nicht verlangt werden).
Was für jeden Ex-bliebigen Person gilt, ist auch für Althaus gültig. Er kann sich allerdings durch einen sehr guten Anwalt, den er sich auch leisten kann, muss er soviel nicht bezahlen.
Wenn eine Helmpflicht in Österreich besteht, dann ist es auch der Schuld der Frau, dass sie Tod ist.
Der Richter muss das aber berücksichtigen.
Man darf nicht alles in einen Topf werfen. Der Witwer will den Herrn Althaus auf Schadenersatz verklagen und zwar unabhängig vom Ausgang des Strafverfahrens. Er sagte auch, dass es ihm nicht um Rache oder etwas ähnliches geht. Das Geld will er nur dafür verwenden um der einjährigen Tochter ein halbwegs gutes Leben zu ermöglichen. Dieses recht steht übrigens jedem zu, der durch eine Straftat oder auch nicht einen persönlichen Schaden erlitten hat. Der Schadenersatz kann in einem gesonderter Schadensersatzprozess (Zivilrechtsprozess) oder auch gleich mit im Strafrechtsprozess festgelegt werden.
Nach österreichischen Recht ist, so weit ich heute im Radio gehört habe, bei einer Fahrlässigen Tötung eine Gerichtsverhandlung unabdingbar.
Wie das dann natürlich ausgeht, steht auf einem anderen Blatt.
Jedenfalls bin ich der Meinung, dass kein Geld der Welt den Verlust eines Menschen ersetzen kann.
Quelle?
Um Bestrafung geht es bei Schadensersatz nie, weil das Teil
des Zivilrechts ist. Worum es dem Klagenden bei einer Klage
geht kann ich nicht wissen, das ist eine individuelle Sache.
Nein, Geld kann keine Menschen ersetzen.
Wenn Herrn Althaus eine fahrlässige schwere Körperverletzung mit
Todesfolge vorzuwerfen wäre, so würde er nach dem STGB ver-
urteilt. Ermittelt wird standardmäßig bei einem Todesfall.
Nein. Ich kenne die Hintergrundgeschichte zu dieser Sache nicht, weil ich mich für solche Bildzeitungs-Stories interessiere, aber in einer solchen Schadensersatzgeschichte geht es im Prinzip nicht um den Menschen selbst, denn der kann, wie du ja sagst, niemals ersetzt werden. Es geht viel mehr um die Kosten, die dadurch entstehen, so etwa die Versorgung etwig vorhandener Kinder, die ausbleibenden Gehaltzahlungen für die Verstorbene, etc.
Sollte Herr Althaus Schuld tragen am Tod der Frau, so wird er dafür strafrechtlich belangt – dies ist die eigentliche Strafe.
Es ist wirklich zu bedenken, daß die getötete slowakische Frau, beruflich Sportlehrerin, vier Kinder hinterläßt. Es geht hier vorrangig um die Versorgung der Kinder und bestimmt nicht um die Bestrafung des Herrn Ministerpräsidenten Althaus, egal ob man ihm ein Verschulden an dem Skiunfall zuspricht oder nicht.
Ich denke, es geht bei dieser Klage weniger um einen “Ersatz” (ein Leben ist in der Tat nicht zu “ersetzen”), als um den durchaus legitimen Versuch des Ehemannes (der jetzt ja ein deutlich geringeres Familieneinkommen zur Verfügung haben dürfte), die finanzielle Situation für sich und seine Kinder wenigstens für eine Übergangszeit abzumildern.
Ob er damit Erfolg haben wird, hängt wohl hauptsächlich davon ab, wie die Gerichtsverhandlung in der Strafsache ausgeht. Wenn dabei herauskommen sollte, dass Althaus unschuldig oder weitgehend unschuldig ist, dürfte es auch mit dem Schadensersatz schwierig werden.
Geld kann natürlich keinen Menschen ersetzen aber Schmerzensgeld kann den materiellen Schaden, der durch den Tod eines Menschen entsteht, beheben. Hier liegt eine Fahrlässigkeit mit tödlichen Folgen vor, der MP hat die Spur gewechselt und damit sich und andere gefährdet. Er ist für diesen Unfall verantwortlich zu machen und somit schuldig.
Ich habe es ebenfalls gelesen und finde es einen ganz normalen Vorgang. Ob bei einem Skiunfall oder bei einem Verkehrsunfall – ob ein Prominenter beteiligt ist oder nicht, es ist ein ganz normaler Vorgang. Meistens klagen die Versicherungen im Namen der Beteiligten und nicht die Beteiligten selbst. Es geht eigentlich nur darum welche Versicherung zahlen muss…-wie bei einem Autounfall.
Hinterbliebene eines Unfallopfers haben die Möglichkeit sich in einem Strafprozeß als Nebenkläger anzuschließen , um Schadenersatzansprüche geltend zu machen. So viel mir bekannt ist, sind die Ermittlungen noch nicht abgeschlossen. Wenn kein Verschulden seitens des Herrn Althaus nachweisbar ist, kann auch kein Strafverfahren durchgeführt und somit auch keine Nebenklage zugelassen werden.
Den Verlust kann auch kein Geld wett machen. Mich hat es schon gewundert, wie der Mann vor der Kamera sein Interview gab, als er erzählte, dass die Ehefrau von Herrn Althaus bei der Beerdigung war.
Ich hatte das Gefühl, dass sein Schmerz nicht so sehr groß gewesen sein kann. Ich hätte so gefasst kein Interview geben können nach so kurzer Zeit.
Ich denke mal, dass dieser Mann auf Anraten die Klage vorsorglich eingereicht hat!
Sollte Herrn Althaus tatsächlich ein Hauptverschulden nachgewiesen werden, würde er wohl Schmerzensgeld von dessen Haftpflichversicherung erhalten!
Natürlich kann das den Verlust nicht ersetzen!
Das ist wieder typisch Medienspektakel !
Erst wird heuchlerisch Mitempfinden an den Tag gelegt,dann wird irgendetwas in Frage gestellt,dann gibt es ominöse Zeugen,dann werden ganz vorsichtig Schuldzuweisungen zitiert um zum Schluß
spektakulärer zu agieren.
Was die Presse oftmals verbricht,geht auf keine Kuhhaut !
Nein,kein Geld kann über einen Verlust hinweghelfen,aber es gibt auch Menschen die Therapien dann machen müssen,Medikamente nehmen etc..also einiges auch darum mit Kosten verbunden,darum ist Schadensersatz auch angemessen…
Wer will den da irgendwem eine Schuldzuweisung zuweisen?
Es ist ein tragischer Unfall gewesen, aber Schuld?
Wer trägt die?
Fahrlässige Tötung kann in Österreich mit einer Freiheitsstrafe von maximal zwei Jahren bestraft werden. Bei dem Unfall am Neujahrstag war eine 41 Jahre alte Slowakin ums Leben gekommen.
das geht aus wie das bamberger schießen
beide schuldig
nachzuweisen ist nichts da keine zeugen
eine geldstrafe wird schon herauskommen
und eine freiwillige spende an die hinterbliebenen kinder
das wird doch wieder unter den teppich gekehrt.nach dem motte die schuldfrage kann nicht eindeutig geklärt werden.das ist doch normal bei den politikern.
Die Anzeige hat nichts mir der Moral zu tun. Der Ehemann muß zivilrechtlich anklagen, um entstandene Kosten tilgen zu können. Das ist reine Formsache…Einen geliebten Menschen ersetzt das nie !
das würde mich wundern,falls er schuld hat,auch dafür haftet,so wie jeder bürger es tut.
da wird sicherlich wieder mit zweierlei maß gemessen.
Ich meine bevor hier jemand verklagt werden kann muß erst einmal die Schuldfrage geklärt sein.
Kein Geld der Welt bringt dem Mann die Frau, den Kindern die Mutter zurück.
Es wird Zeit, dass endlich Jemand diesen Pistenrowdy zur Verantwortung zieht. Allerdings sehe ich schlechte Chancen solange der Kerl nicht rechtsgültig in einem Strafprozess zur Verantwortung gezogen wird.