Meiner Meinung nach,wer sich selbst in Gefahr begibt hat auch für die Kosten aufzukommen.Jeder weiß auf was er sich dort einläßt und kann dann nicht noch verlangen das seine Behandlung von der breiten Masse mit bezahlt wird.
Wie ist eure Meinung darüber?
Sehr Viele Verletzte In Den Skigebieten Und Die Breite Masse Zahlt Denen Ihre Med.behandlung.?
– January 29, 2010Posted in: Urlaub

Ja solche Abenteurer sollten ihre Kosten voll und ganz alleine tragen.
Wegen einer Leichtsinnigkeit auch noch auf unsere Kosten mind. sechs Wochen “gelben Urlaub” zu leisten. Eine Unverschämtheit.
nein, denn sport ist gesund, wie du siehst!
im ernst: selbstverständlich. da das einstehen für andere, kranke, verletzte und schwache unser menschsein an sich bedeutet. nur tieren sind andere menschen gleichgültig.
wenn du deine idee, daß man an krankheiten und unfällen “schuld” ist, weiterführst, bist du beim faschismus* angelangt.
denn dann kannst du übergewichtigen, untergewichtigen, zuckerkranken, herzpatienten, verkehrsunfallopfern usw. ohne ende “schuld” vorwerfen.
der terminus schuld führt nicht weiter, denn das leben an sich besteht aus gefahr.
das kind wusste, daß es nicht über die strafe laufen soll, also können die eltern die kosten tragen.
die oma wusste, daß es draußen glatt ist und sie sich die gräten brechen könnte, also kann sie die kosten auch selbst tragen.
*zutiefst menschenverachtende gesellschaftsordnung ist gemeint.
Schwierige Sache…!
Die Frage ist natürlich, wo Du die Grenzen ziehen willst. Soll dann jeder, der 1x im Jahr auf einen Schlitten sitzt, eine extra Versicherung abschliessen müssen?
Oder was ist mit denen, die das Skifahren absolut im Griff haben, seit klein auf jeden freien Tag auf der Piste sind und kaum je einen Unfall verursachen?
In ganz krassen Fällen (Grobfahrlässigkeit) können die Versicherungen jetzt schon Geld zurückfordern – und extrem gefährliche Sportarten oder auch Autorennen und dergleichen verlangen ohnehin extra Versicherungen.
Wir zahlen auch für die medizinische Versorgung von denen, die mal einen über den Durst getrunken haben. Bei großen Festivitäten müssen teilweise die Rettungsdienste ausschliesslich für Bierleichen ausrücken, was einigen “echten” Notfällen das Leben kosten könnte, wenn mal wieder alle Wägen mit Betrunkenen besetzt sind.
Das Gesundheitssystem ist leider ungerecht, jedoch kann eine Krankenversicherung Dinge wie Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit des Versicherten nicht ausschliessen.
Stimme dir nicht zu.
Ich möchte den Einwand von Dani unterstreichen und ergänzen: Menschen, die zuhause sitzen und keinen Sport treiben, brechen sich dann vielleicht nicht die Beine oder zerren sich was, aber werden vielleicht dick und kriegen andere Krankheiten davon.
Selbst der Hundebesitzer (wie ich z.B.), der mit Waldspaziergängen eine relativ ungefährliche Sportart betreibt, kann auch mal auf eine Wurzel treten und sich im Wald den Knöchel brechen.
Jede Grenze, die man dort ziehen würde, wäre völlig willkürlich.
Das ist meine Meinung.
Alles Gute!
Einesteils hast du nicht völlig unercht, andererseits sind angesichts der Anzahl der Skiunfälle die Kosten im Gesundheitswesen durch Alkohol wesentlich höher. Jeder vierte Jugendliche musste schon im Krankenhaus entgiftet werden. Wenn ich dann noch von manchen Kiddies höre, wie toll es ist, sich vor Parties erst mal anzuwärmen, um sich dann die Hucke vollzuschlucken, schwillt mir der Kamm. So hat eben jeder seine persönliche Reizschwelle…
Unsinn. Jeder begibt sich in irgendwelche Gefahren und wenn es schiefgeht, zahlt die Krankenkasse. Willst du wirklich jemandem Hilfe verweigern, wenn er sie braucht? Aus Geiz?
Wir können ja nun nicht alle nur zuhause sitzen und zu Salzsäulen erstarren, damit bloß nichts passiert. Und dann regen wir uns noch über den Pizzajungen, weil der so gefährliche Sachen macht.
Meine MeinuNG darüber ist
hat nicht jeder schon mal fahrlässig eine eigene Verletzung beigeführt ?
ABER wenn einer erst Apres Ski betreibt und dann stockbesoffen fährt und sich dabei ein Bein bricht sollte er die Kosten der Kasse wieder zurückzahlen !!
Stimme Dir voll zu.
Ohne Probleme geht das aber nicht.
Wie bei anderen Versicherungen müsste die Fahrlässigkeit bewiesen werden.
Dann müsste auch festgelegt werden, dass solche aktivitäten Privat versichert sind.
Wo sind die Grenzen ?
Ein Jogger, der für die Gesundheit das macht, und sich verletzt, könnte mann dann auch sagen, dass es sein Vergnügen war.
wir sind leider nun mal an einem kranken gesundheitssystem gekoppelt. klar, wer sich selbst in gefahr bringt, sollte mindestens nen teil selber zahlen. allerdings müssten übergewichtige, raucher oder alkoholiker genauso betrachtet werden.
Erstens stimme ich Dir nicht zu und zweitens müssen einige Kosten schon privat getragen werden. Außerdem kann man nicht völlig ungefährlich leben, selbst das Zuhausesitzen kann krank machen und kostet die Allgemeinheit ebenso.
Wenn Du auf der Autobahn einen Unfall hast,viel eicht auch schuldlos
muss die breite Masse dann auch die Behandlung bezahlen !!
Ist mindesten genauso gefährlich
Die Verletzungen bei Sport-/Freizeitunfällen sind m.E. Privatvergnügen. Leider sieht eine bankrotte Gesundheitswirtschaft das immer noch anders!
Und wie ist das mit Fliegen, Auto – oder Fahrradfahren und vielen weiteren Dingen an denen Du sicher selbst auch teilnimmst!
Soweit ich weiß, wird es ohne eine entsprechende Zusatzversicherung schwierig mit der Ersattung von Behandlungskosten.