Wenn ich mir die Nachrichten zum Skiunfall zwischen MP Althaus und der vierfachen Mutter anhöre, anschaue und durchlese, dann ergibt sich für mich nach aktuellem Stand eine Teilschuld von 75:25 (Althaus:Frau). Wahrschenlicher wäre für mich aber 50:50, weil die Frau keinen Helm trug, und somit grob fahrlässig handelte.
Und Althaus ist nach aktuellem Stand falsch abgebogen – Richtung bergauf in den Gegenverkehr einer zuvor parallel verlaufenden Abfahrt, die dort kreuzt.
Wie ist dies nun ethisch/moralisch zu bewerten? Meine Meinung dazu: Es ist sehr tragisch für alle Beteiligten und man soll nicht schlecht über Tote (die Frau) reden, aber Schuld hatten beide.
Skiunfall Zwischen Althaus Und Aus Tschechien Stammender Frau – Schuld 50/50 O. 75/25?
– February 14, 2010Posted in: Urlaub

Also, bitte nicht böse sein, aber einen größeren Schwachsinn habe ich schon lange nicht mehr gelesen.
Zum Ersten, scheint die Teilung der ehemaligen “Tschechoslowakei” in Tschechien und Slowakien völlig unbemerkt von Dir stattgefunden zu haben. Die, an dem Skiunfall beteiligte Dame war nun mal Slowakin.
Zum Zweiten, was heißt hier ” 50:50, weil die Frau keinen Helm trug, und somit grob fahrlässig handelte.” ???
Angenommen Jemand fährt mit seinem Auto am Ufer eines Tümpels, auf einer Straße unter einem Abhang entlag. Ein Erdrutsch spült das Auto in den See und der Fahrer ertrinkt. Jetzt kommt die Lebensversicherung des Fahrers und sagt, er trägt die Hälfte der Schuld, weil er keine Schwimmweste dabei hatte.
Findest Du das auch noch berechtigt ?
Es bestand und besteht auf der Unfallpiste keine Helmpflicht, also kann niemand zur Verantwortung gezogen werden, der etwas nicht getan hat, was nicht vorgeschrieben ist.
Zum Dritten, was hat ein Unfall eigentlich mit Ethik, oder Moral zu tun ??
Wie gesagt/geschrieben, unausgegorener Schwachsinn. Sorry, aber das ist nun mal meine Meinung dazu. Und die werde ich ja wohl noch äußern dürfen !
Nachtrag : Dieses säuerliche “Daumen runter” Geben des Fragestellers ist typisch für die Sorte von Stammtisch-Polemikern, die beleidigt sind, weil sich niemand ihrer abstrusen Boulevardblatt-Meinung anschließen will.
Es ist ein sehr tragischer Unfall. Der leider nicht mehr rückgängig gemacht werden kann. Beide Familien und dessen Angehörige leiden sehr darunter!
Wer jetzt aber Schuld hat, bzw. wie viel Schuld jeder einzelne hat oder nicht, ist nicht unsere Aufgabe hier im Forum zu ermitteln, sondern die alleinige Aufgabe der Staatsanwaltschaft und des Gerichtes.
Ich werede mich hierzu auf gar keinen Fall näher äußern, da ich nicht vor Ort war und so nichts gesehen habe. Auch die Skipiste kenne ich nicht persönlich und kann so auch nichts über die Örtlichkeiten oder Sichtbedingungen sagen. Würde ich das trotzdem tun, wäre alles Spekulation oder Mutmasungen, was ich aber absolut nicht ausstehen kann.
Gruß Rosario
Bei einem solchen Unfall gibt es wohl keine eindeutige Schuldzuweisung.
Was heisst z.B. FALSCH ABGEBOGEN?? Stand da vielleicht ein Schild “Abbiegen verboten”? Der gute Mann ist wahrscheinlich ein Stueck bergauf gefahren zum bremsen, damit ihn Frau und Sicherheitsmensch einholen koennen. Das macht jeder normale Skilaeufer so
Dann kam die Frau den Berg runter, und rums !!
Die Unfallschuld hat auch nichts damit zu tun wer Helm getragen hat oder nicht.
Ich halte es fuer absolut schwachsinnig, bei jedem Unfall einen Schuldigen zu suchen. Es gibt immer wieder Unfaelle, bei denen einige Dinge eben zufaellig zsuammentreffen und dann passiert etwas. Verhindern kann man so etwas nie.
Es war ein tragische Skiunfall, Ende der Geschichte.
Ich würde mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen und da etwas behaupten. Noch laufen die Untersuchungen und was die Bild-Zeitung schreibt war schon öfter falsch. Erst wenn es eine abschließendes Urteil über den Hergang gibt kann man darüber diskutieren wieso und weswegen und wer wieviel Schuld hat.
Gruß
Franky
Der Althaus hat zuerst einmal alleine Schuld, wenn es wirklich so war wie in den Medien berichtet wird. Lediglich betreffend der Unfallfolgen hat die Frau wenn überhaupt eine geringe Teilschuld an Ihrem Tod. Was wäre wenn die Frau trotz Helm gestorben wäre?? Es ist sogar peinlich das immer nur über den Althaus geredet wird und nicht über die arme Frau die Kinder hatte.
Laut Nachrichtensender auf allen Kanälen kurz nach dem Unfall, starb die Frau an einem Genickbruch. Demnach hätte ihr ein Helm gar nichts genützt. Ein Genickbruch entsteht durch ein Schleudertrauma und der Zusammenstoß war mehr als nur heftig. Ein Helm schützt den Kopf vor Verletzungen aber nicht vor einem Genickbruch.
nicht alles glauben, was in den medien berichtet wird.
tragisch ist es für beide familien und wer auch immer mehr oder weniger schuld von den beiden verunfallten, wird die staatsanwaltschaft klären.
Aus Berichterstattungen kann man sich kein Urteil bilden. Überlasse es also den Ermittlungsbehörden.