Asien aktuell: Mega-Erdbeben und Tsunami in Japan 11.03.2011


(tta) Ein schweres Erdbeben hat heute morgen um 7.18 Ortszeit den Nordosten Japans erschüttert. Mit einer Stärke von 8.9 ist es das bislang fünftheftigste , das je gemessen wurde. Eine zehn Meter hohe Tsunami-Welle traf die Küste, riss Menschen, Autos und Boote mit sich und verwüstete Land und Häuser. Bislang sind rund 30 Menschen getötet worden. Im Turbinengebäude des Atomkraftwerks Onagawa ist nach dem schweren Erdbeben am Freitag ein Feuer ausgebrochen. Die vier Kernkraftwerke, die dem Epizentrum am nächsten liegen, sind nach Angaben der UN-Atomenergiebehörde IAEA sicher abgeschaltet. Nach dem Versagen des Kühlsystems in einer der Atomanlagen wurde jedoch gegen 12.30 Uhr der Notstand ausgerufen. Auch nach dem Beben kam die Erde in Japan kommt nicht zur Ruhe. Die US-Erdbebenwarte zählte mindestens 23 größere Nachbeben. Das schwerste erreichte 40 Minuten nach dem ersten Erdstoß einen Wert von 7,1. Die Zentren der Nachbeben befinden sich unter dem Meeresboden in 15 bis 45 Kilometern Tiefe östlich der japanischen Hauptinsel Honshu. Das Meer, es kommt also immer noch nicht zur Ruhe, weitere Flutwellen bedrohen die Küsten Asiens. Bislang bestehen Tsunami-Warnungen für folgende Regionen: Japan, Russland, Guam, Taiwan, Phlippinen, Indonesien und Hawai. Sie bereiten sich durch Evakuierungen und andere Schutzmaßnahmen auf die Welle vor. Gefährdet sind jedoch grundsätzlich alle Länder im pazifischen Raum, so ua auch Australien und Neuseeland. Die deutsche Hilfsorganisation ISAR
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