ARCANDOR stellt Insolvenzantrag – Erste Reaktionen


Am späten Nachmittag bestätigte Dr. Karl-Gerhard Eick, der Vorstandsvorsitzende der Arcandor AG, den Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens am Amtsgericht Essen. Im Nachgang zur Arcandor AG haben auch die Karstadt Warenhaus GmbH, die Primondo GmbH und die Quelle GmbH Gläubigerschutz beantragt. Vom Insolvenzverfahren werden die Thomas Cook Group Plc., die Spezialversender der Primondo-Gruppe sowie der Homeshopping-Sender HSE 24 unberührt bleiben. Betroffen sind insgesamt rund 43.000 Mitarbeiter des Arcandor-Konzerns in Deutschland. Die Gehälter sind nach Eick für die Monate Juni, Juli und August gesichert. Sie werden durch die Bundesagentur für Arbeit als Insolvenzgeld gezahlt. Viele Kunden äußerten sich betroffen über die dramatische Situation der Beschäftigten.
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